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Posts Tagged ‘Gesundheit’

Spermageschmack: Die richtige Würze

Posted by micha - 30. Juni 2013

 

Es gibt ernsthaft ein „Medikament“, das den Geschmack von Sperma verbessern soll. Dabei handelt es sich um ein Pulver aus hochkonzentrierten Fruchtextrakten namens Semenex, das über das Internet vertrieben wird. In einem Glas Wasser aufgelöst getrunken „wirkt“ es dann innerhalb eines Tages.

Aber statt 2,50 US$ pro Einzeldosis auszugeben, kann man(n) auch einfach zum Obst- und Gemüsehändler gehen. Denn den gleichen Effekt wie mit dem Pulver kann man auch auf natürlichem Weg mit der richtigen Auswahl von Lebensmitteln erzielen: Obst und Gemüse wie Ananas, Sellerie und Erdbeeren versüßen Sperma merklich. Meiden sollte man(n) hingegen  Geschmacksverfälscher: Bier lässt Sperma schal schmecken, Knoblauch eher angefault. Dagegen machen zu viel Fleisch, Salz oder Spargel es eher bitter. Auch Medikamente wie beispielsweise Aspirin beeinflussen das Sperma-Aroma negativ.

Allerdings ist laut einer „Studie“ der subjektive Geschmack auch sowohl davon abhängig, ob der Schluckende Raucher und/oder Alkoholkonsument ist, als auch ob er viel tierisches Eiweiß ißt oder nicht. Angeblich schmeckt Sperma an sich am besten den nichttrinkenden Nichtrauchern, die wenig tierisches Eiweiß zu sich nehmen.

Eine Ejakulation hat etwa fünf bis 25 kcal, im Vergleich also ungefähr so viel wie eine Hand voll Kartoffelchips. Allerdings kommt man bei Sperma wohl kaum in die Verlegenheit, nach der ersten Hand voll gleich die ganze 200g- Tüte aufzuessen.

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The French Paradox

Posted by krischan - 26. Juni 2013

In einer Studie wurde die Funktion alkoholischer Getränke als Schutzfaktor für Herz- Kreislauf- Erkrankungen untersucht. Die Autoren versuchten, aus den verfügbaren statistischen Daten aus 14 west- und südeuropäischen Ländern sowie Australien, Neuseeland, Kanada und den USA potentielle Risikofaktoren für ischämische Herzkrankheiten herauszufiltern. Dabei kamen sie nebenbei zu einigen damals überraschenden Einsichten: Das Gesundheitssystem – insbesondere die Ärztedichte – hatte keinerlei positive Auswirkung. Wohlstand erwies sich hingegen als Vorteil, während Rauchen den gegenteiligen Effekt bewirkte. Der nachteilige Einfluß gesättigter Fette war gering, während sich eine hohe Zufuhr an mehrfach ungesättigten Fettsäuren als günstig erwies. Als wichtigster protektiver Faktor entpuppte sich bei Männern wie bei Frauen der Alkoholkonsum, vor allem in Form von Rotwein. Bei Spirituosen fiel das Ergebnis weniger deutlich aus, während Bier wirkungslos war. Seither gilt der (Rot-) Weinkonsum als die populärste Erklärung für das „French Paradox“, d.h. niedrige Herz- Kreislauf- Mortalität bei hohem Verzehr tierischer Fette. Diese Quintessenz nun war verantwortlich für einen enormen Anstieg des Pro- Kopf- Verbrauchs von Rotwein in Nordamerika. Die überraschendste Schlußfolgerung allerdings ergibt sich, wenn man Japan als weitere Kontrollgruppe hinzunimmt und die statistischen Daten unter einem anderen Blickwinkel betrachtet:

1. Japaner essen sehr wenig tierische Fette und sterben seltener aufgrund von Herz- Kreislauf- Erkrankungen als Nordamerikaner, Australier oder Briten, jedoch trinken sie auch nur wenig Alkohol, vor allem äußerst wenig Rotwein.

2. Italiener, Spanier, Portugiesen und Griechen essen zwar wenig tierisches Fett, trinken allerdings viel Alkohol, vor allem Rotwein, und sterben trotzdem seltener aufgrund von Herz- Kreislauf- Erkrankungen als Nordamerikaner, Australier oder Briten.

3. Franzosen trinken sowohl exzessiv Alkohol, v. a. in Form von Rotwein, als auch daß sie sehr viel tierisches Fett essen, und sterben trotzdem immer noch seltener aufgrund von Herz- Kreislauf- Erkrankungen („The French Paradox“) als Nordamerikaner, Australier oder Briten.

Einzig logische, statistisch belegte Schlußfolgerung:
Esse und trinke, was Du willst – Englisch sprechen ist es, was Dich umbringt!

(St. Leger, AS et al: Factors associated with cardiac mortality in developed countries with particular reference to the consumption of wine.
Lancet 1979/1/S.1017-1020)

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